Am Markt 18 ist die neue und ergänzende Adresse für Judo in Jüterbog. Für die Eröffnung trafen sich sowohl Judoprominenz als auch politische Vertreter der Region. Viktoria Geschäftsführer Lothar Müller und die Leiterin des Stützpunktes Christin Scharlach waren die Gastgeber für dieses Event.
Jüterbogs Bürgermeisterin Christiane Lindner-Klopsch, Mitglied des Landtags und Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Erik Stohn, der Geschäftsführer des KSB Teltow-Fläming Timo Klischan und Charlotte Maiwald als Vertreterin der Kreis-Sport-Jugend des Landkreises zeigten aus der politischen Schiene, wie wichtig ihnen diese weitere Sportstätte in Jüterbog ist. Aber auch der bisherige Bundesstützpunktleiter von Potsdam Jörn Levermann und sein designierter Nachfolger Alexander Häcker nahmen teil.
Stellvertretend für die Jüterboger Sportschülerinnen Talea Brechlin und Nele Pudritz, die derzeit bereits in der Kennenlernwoche an der Sportschule Friedrich Ludwig Jahn in Potsdam sind, nahmen deren Eltern teil.
Auch Ernst Trölenberg vom JC Jüterbog und gleichzeitig Sportbeirat der Stadt Jüterbog, ließ es sich nicht nehmen, ein paar Grußworte an die Anwesenden zu richten. In der Sportbar „Lodderleben“ gab es dann bei einem kleinen Imbiss einen regen Erfahrungsaustausch und jeder konnte Fragen zum wie und wann und warum stellen.
Dabei wurde klargestellt, dass das neue Dojo sich als Ergänzung zum anderen in der Stadt befindlichen Judoverein steht. Leiter Stefan Winkler war dort 26 Jahre als Trainer, Geschäftsführer und Vorsitzender engagiert.
Darüber hinaus haben die Judovereine in diesem Bereich, die dem Landesleistungsstützpunkt Brandenburg durch den BJV zugeordnet sind, jetzt die Möglichkeit, im 14-tägigen Rhythmus, nach telefonischer Anmeldung, Trainingseinheiten bei der Stützpunktleiterin Christin Scharlach in Jüterbog zu absolvieren.
Sie betont, dass alle Überlegungen zu diesem Dojo vor allem dem derzeitigen Hauptthema „Klima“ gegolten haben. „Es ist besser, ich fahre die 80 km nach Jüterbog zum Training als 20 Sportlerinnen und Sportler mit ihren Eltern nach Brandenburg“, brachte sie es auf den Punkt.
Neben den geladenen Gästen fanden auch bereits erste Interessenten den Weg ins Dojo, die mit vielen Fragen aber auch mit großen Erwartungen die Räume der neuen Trainingsstätte in Jüterbog betraten und von der Ausstattung und dem Trainingsansatz überzeugt, sich für die ersten Trainingseinheiten anmeldeten.


