Er ist seit Jahren Olympiastützpunkt-Trainer in Berlin, aber auch Mitglied in Hoppegarten und gehört somit auch zum Landesverband Brandenburg. Beim Hauptstadt-Randori Anfang November nutzte der Präsident des Judo-Verbandes Berlin und Vizepräsident des DJB, Thomas Jüttner, die Gelegenheit, um einen seiner erfolgreichsten Trainer vor großem Publikum auszuzeichnen.
Frank Borkowski hat eine lange Judo-Laufbahn und es sind nur noch ganz wenige Jahre, die an der magischen Zahl „50 Jahre Judo“ fehlen.
Er begann 1978 in Boizenburg mit dem Judosport. Beim SC Dynamo Hoppegarten wurde er 1984 DDR-Meister, Spartakiadesieger und 1988 Junioreneuropameister. Nach seiner leistungssportlichen Laufbahn kämpfte er noch bis 1995 in der Bundesliga und erwarb die notwendigen Lizenzen für seine Trainertätigkeit, so 1994 den Abschluss als Diplomtrainer und die IJF-Trainerlizenz.
Seit nunmehr 16 Jahren ist er Trainer am Olympiastützpunkt Berlin. Unter seinen Fittichen trainierten Laura Vargas- Koch, Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro, Luise Malzahn, WM-Bronze 2015, Mareen Kräh, jetzt Trainerin bei der Bundespolizei, Renee Lucht, Olympiateilnehmerin 2024 in Paris, um nur einige Namen zu nennen.
Er gehört meist auch zum DJB-Trainerteam, das die deutschen Judoka auf internationalen Turnieren und Meisterschaften betreut.
Seit einem Jahr betreut er die männlichen Leistungskader am Stützpunkt in Berlin.
Foto: JV Berlin


