Das Brandenburg-Derby versprach schon im Vorfeld der Veranstaltung Spannung, höchste Qualität und natürlich auch etwas Brisanz. Spannend blieb es dann in der Potsdamer MBS-Arena bis zum allerletzten Kampf.
Bereits im Vorfeld wurde durch den RBB darüber berichtet und so warteten viele ganz gespannt zum Beispiel auf das Duell der beiden Trainingspartner Luc Meyer aus Spremberg gegen den Potsdamer Martin Setz. Viele der Athleten der beiden Mannschaften trainieren gemeinsam am Potsdamer Stützpunkt und wussten damit genau, was auf sie zukommt.
Auf beiden Seiten fehlten aufgrund der bevorstehenden Europameisterschaften sowie von Verletzungen einige Athleten. Dennoch steckte in beiden Kadern immer noch sehr viel Qualität.
Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts. Zur Halbzeit stand es 4:3 für die Gastgeber aus Potsdam.
Im ersten Kampf hatte sich Sprembergs Schwergewichtler Enej Marinic so stark an der Schulter verletzt, dass er nicht mehr eingesetzt werden konnte. Damit gaben die Spremberger diesen Kampf ab und liefen einem 5:3 Rückstand hinterher. Nach einem Sieg von Nazar Viskov für die Gastgeber stand es 5:4. Das Duell Martin Setz gegen Luc Meyer kam dann nicht zustande, da sie in verschiedenen Gewichtsklassen eingesetzt waren. Nach einem Sieg von Martin Setz eine Klasse höher und dem verlorenen Kampf von Luc Meyer stand es zwischenzeitlich bereits 7:4 und es schien, als würde nun Potsdam gewinnen. Aber Spremberg packte nochmal alles in die Waagschale und gewann tatsächlich die nächsten drei Kämpfe.
„Wir hatten uns heute schon etwas ausgerechnet, am Ende war es ein äußerst spannendes Match mit einer gerechten Punkteteilung. Sicherlich hätten beide Teams gewinnen können, so ist doch die Punkteteilung in Ordnung.“ sagt der Spremberger Coach Mike Göpfert freudestrahlend.
Weiter geht’s in der 1. Bundesliga am 9. Mai für Potsdam in Remscheid, Spremberg hat erst am 13. Juni seinen nächsten Kampftag und empfängt zu Hause in Haidemühl die Herta Wahlheim.


