Ronny Nikilewski, Finnley Kriegel, Eleonora Urban und Felina Rybarczyk stellten sich nach akribischer Vorbereitung der Prüfung zum 1. Dan (Shodan).
Die Vorbereitung nahm etwa ein Jahr in Anspruch. Ronny Nikilewski begann bereits vor zwei Jahren mit der Vorbereitung auf die Prüfung, aber eine schwere Knieverletzung zwang ihn zu einer längeren Trainingspause. Bemerkenswert war auch der Einsatz von Paul Krüsmann, der kurzfristig für Finnley Kriegel als Uke eingesprungen ist.
Die Graduierungskommission, bestehend aus Marco Beischmidt (Vorsitz), Stephan Grau und Klaus-Dieter Mielich, gratulierten allen Prüflingen nach etwa zweieinhalb Stunden mit sehr guten gezeigten Leistungen zu den bestandenen Prüfungen. Vor Familienangehörigen, Bekannten und Freunden zeigten alle vier die gemäß Graduierungsordnung geforderten Wurftechniken und Kontroll- beziehungsweise Grifftechniken. Die Prüfungsfächer Kata und Wahlbereich schlossen sie bereits im Rahmen von Kata-Meisterschaften ab.
Mit mit diesen vier neuen Dan-Trägern haben in diesem Jahr bereits 16 Judoka vom SV Motor Babelsberg Dan-Prüfungen abgelegt.
Übrigens heißt Shodan auf Deutsch Anfangsstufe. Das ist zwar historisch bedingt, gleichwohl kann man dies auch als einen weiteren Neubeginn betrachten. Das Graduierungssystem des Deutschen Judo-Bundes ist in vier große Bereiche gegliedert. Nach dem Grund- und Erweiterungsprogramm beginnt als dritter Bereich das Masterprogramm. Alle vier Judoka stehen nun am Beginn genau dieses Bereiches. Gemäß dem Motto: Nach der Prüfung ist vor der Prüfung.
Manuel Gluske


