Fast 450 Teilnehmer für Judo bei Talentiaden

Im Monat März hat wieder die Veranstaltungsserie der Talentiaden des LSB begonnen. Landestrainer Daniel Klenner war in Cottbus, Forst, Frankfurt (Oder) und Falkensee.

Die Talentiaden bedeuteten auch für die Sportart Judo gleich wieder Vollgas an den verschiedenen Orten. Landestrainer Daniel Klenner sicherte in diesem Monat gleich vier Maßnahmen dieser Art ab. Mittlerweile ist er sehr gut vernetzt mit den jeweiligen verantwortlichen Stadt-bzw. Kreissportbünden, damit läuft die Organisation und die Absprachen davor auf Zuruf. „Das ist sehr wichtig, da nicht an jeder Stelle die gleichen und manchmal auch nicht optimalen Bedingungen herrschen“, betont er.

 

 

Los ging es im Süden Brandenburgs in Cottbus. Am Sportzentrum warteten auf über 150 Kinder aus der Stadt und den umliegenden Gemeinden. In der großen Leichtathletikhalle waren 15 Sportarten vertreten.

Obwohl dies an einem Sportzentrum stattfand, musste Daniel Klenner materiell eher mit provisorischen Bedingungen klarkommen. Ihm standen lediglich zwei große Hochsprungmatten als Fläche zur Verfügung und eine hohe Matte vom Stabhochsprung.

Aus der Not machte er eine Tugend. So war es für die Kinder ein Highlight, sich auf der Stabhochsprungmatte zu raufen oder „Mattenkönig“ zu spielen. Durch die vielen Kinder war ordentlich Gewusel in der Halle und auch die Zeit saß im Nacken, da am Nachmittag die Halle wieder beräumt sein musste für das Training der Sportschüler. Aber alle Mitstreiter und Organisatoren haben das sehr gut gemeistert.

 

 

Direkt einen Tag später ging es an den wohl östlichsten Punkt in Brandenburg, an dem man Judo findet. In der Kreisstadt des Spree-Neiße-Kreises Forst gab es im letzten Jahr eine wundschöne Freiluft-Talentiade bei besten Wetter im Mai. In diesem Jahr wäre es dafür etwas frisch gewesen. Aber dafür hatte stand die geeignete Sporthalle des OSZ zur Verfügung.

Wenn auch diese Maßnahme von den Teilnehmern deutlich kleiner war wie die tags zuvor in Cottbus, so waren es aber immerhin schon fast doppelt so viel wie im letzten Jahr. Hier hatten die anwesenden ca. 50 Kinder sieben Sportarten, in denen Sie sich probieren konnten. Am späten Nachmittag beginnend, fanden auch viele  Eltern den Weg dorthin und konnten sich direkt selbst einen Eindruck machen und mit den jeweiligen Trainern auch direkt sprechen.

 

 

Am eigenen heimischen Stützpunkt in Frankfurt (Oder) gab es für Daniel Klenner Top-Bedingungen in jeglicher Hinsicht.

120 Schüler der 3. Klassen waren hier am Start und verteilten sich in zwölf Gruppen. Los ging es mit einer gemeinsamen Erwärmung in der ganzen Brandenburg-Halle.

Dann ging es durch die einzelnen Stationen. Zwischendrin gab es zwei Pausen, in denen es auch Verpflegung für alle gab und die Trainer den wichtigen Kaffee erhielten.  Besonders angenehm ist, dass es im Zuge dieser Talentiade auch schon erste Anfragen für ein Probetraining gab. „Super, wenn das so fruchtet“, freut sich Daniel Klenner.

 

 

Ende März, direkt am letzten Schultag vor den Osterferien ging es für ihn einmal quer durch Brandenburg bis nach Falkensee. Hier übernahm er die Präsentation des Judosports für Kollege Spoerke, der sich in Elternzeit befindet. Im Vorfeld stimmten sich beide aber gut ab sodass dieses Event gut abgesichert war und nicht ausfallen musste. In Falkensee war es sehr Kampfsport-lastig. Von den sieben vertretenden Sportarten waren mit Boxen, Taekwondo, Ringen und eben Judo gleich vier aus dieser Rubrik. Also musste sich Daniel Klenner gut was einfallen lassen, um sich klar abzugrenzen. Das insbesondere zum verwandten Ringen, das direkt neben der Judomatte stattfand. Er setzte hier neben dem spielerischen Ringen und Raufen vor allem auf die Judowerte, die unseren Sport ebenso maßgeblich bestimmen wie spektakuläre Judowürfe, in den Mittelpunkt. Zum Ende durfte dann immer die ganze Gruppe gegen ihn kämpfen und die Kinder hatten die Aufgabe, ihn von der Bauch- in die Rückenlage zu bringen, das die Kinder natürlich auch immer schafften.

„An dieser Stelle Dank an den KSV Oberhavel, der für die Trainer einen zünftigen Imbiss bereitstellte und großes Dankeschön an den Rathenower Judo-Club, der dem KSB nach vorheriger Abstimmung 25 m² Tatami zur Verfügung stellte. Dies verbesserte die Bedingungen vor Ort sehr und ermöglichte mir eine gute Arbeit“, sagt Daniel Klenner.

 

Als Belohnung gab es bei jeder Talentiade eine Urkunde und Aufkleber für die Kinder. Nach den Osterferien geht es weiter mit der Veranstaltungsreihe im April. Die erste Station für Daniel Klenner ist die Sängerstadt Finsterwalde im Elbe-Elster-Kreis

 

Bilder: Daniel Klenner

Achtung

Termine:
* 18.04. Workshop Pressearbeit in Babelsberg
* Meldeschluss Frauen-Landesliga: 30.04.2026

Ehrungen:
Nächster Termin für Anträge auf Auszeichnung ist der 31.07.2026 für die nächste Sitzung des Ehrenrates am 27.08.2026

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