Internationale Erfolge der BJV-Judoka

IJF-Wettkämpfe in der Mongolei und China, der European Cup U21 in Berlin, European Open in Prag – unsere Athleten sind international erfolgreich. Auf dem Foto: Peppa Plöhnert (links) und Mia Manukyan (rechts).

Zur IJF-Serie mit dem Grand Slam in Ulaanbaator und in Qingdao sind mehrere Athleten vom Olympiastützpunkt Brandenburg erfolgreich.

Die Frauen waren bei beiden Turnieren dabei, die Männer stiegen in China mit ein.

Für Brandenburg kämpften Dena Pohl und Lilli Louise Wojta sowie Erik Abramov.

Dena Pohl hat in Ulaanbaator ihrem ersten Kampf mit 16 Sekunden bis zum Ippon kurzen Prozess gemacht, verliert jedoch dann gegen die Israelin Novitzky mit Yuko und scheidet aus.

Lilli Louise Wojta muss im ersten Kampf gleich gegen die Japanerin Mao Arai auf die Matte. Erst im Golden Score musste sie sich mit einer Yuko-Wertung geschlagen geben. „Sie hat einen guten Kampf gemacht, im Stand war sie auf Augenhöhe mit der aktuellen Vize-Weltmeisterin und erst in der Verlängerung hat diese im Boden ihre Chance genutzt“, wertet Frauen-Bundestrainer Claudiu Pusa. „Lilli zeigt eine gute Entwicklung. So wie sie aufgetreten ist und auch inhaltlich sich präsentiert hat, kann man mit ihr weiterplanen. Sie braucht sich nicht zu verstecken.“

In China gingen dann alle drei Athleten an den Start.

In der 70-Kilo-Klasse kämpfte Dena Pohl, gewinnt ihren ersten Kampf gegen die Chinesin Zhang souverän mit einer Haltetechnik. Gegen die Schweizerin April Lynn Fohoud hatte sie noch eine Rechnung von der EM in Tbilisi offen. Diesmal hat Dena Pohl in der Verlängerung mit Yuko gewonnen. Ihre nächste Gegnerin, die Russin Tamara Lishchenko, war auch für den Bundestrainer überraschend stark. Sie siegt nach dreieinhalb Minuten letztendlich mit einer Würgetechnik und marschierte dann noch bis ins Finale durch. Dena Pohl hat diesen Kampf in Runde drei verloren, eine Runde vor den Platzierungsmöglichkeiten und scheidet damit aus.

Hier auf dem Bild gemeinsam mit den Medaillengewinnerinen des zweiten Wettkampftages und dem Betreuerteam.

 

 

Lilli Louise Wojta muss sich im ersten Kampf der Usbekin Nigmatova beugen und scheidet aus.

Auch Erik Abramov kommt über den ersten Kampf nicht hinaus. Er führt zunächst gegen den Polen Jakub Sordyl mit Yuko und Waza-ari. Der Pole gleicht den Waza-ari aus und Erik Abramov erzielt noch eine weitere Yuko-Wertung. Danach kommt er jedoch in eine Haltetechnik des Polen und verliert den Kampf trotz langer und deutlicher Führung in den letzten Kampfsekunden.

Lilli Wojta hier neben dem Bundestrainer und der Grand-Prix-Siegerin Anna Monta Olek in China.

 

 

Beim European Cup der U21 in Berlin starten ebenfalls mehrere Brandenburger.

Am ersten Wettkampftag sicherte sich Peppa Plöhnert vom SV Halle, die jedoch in Potsdam trainiert, die Goldmedaille in der Klasse über 78 kg. Die 19-Jährige konnte ihre drei Kämpfe vorzeitig für sich entscheiden. Im Finale setzte sich die Deutsche Meisterin nach 1:45 Minuten mit Haltegriff gegen Aleksandra Kocieba aus Polen durch.

Mia Manukyan vom TSV Kronshagen trainiert ebenfalls in Potsdam. Sie gewann in der Klasse bis 78 kg Bronze. Zwar verlor sie ihren ersten Kampf gegen die spätere Zweite, kam aber deshalb in die Trostrunde und gewann nach drei weiteren Siegen Bronze.

Arthur Berger wurde bis 60 kg Siebter.

 

 

Jana Ziegler gewinnt Silber in Prag – hier mit Laila Göbel, die Bronze gewann – Foto: Emanuele Castagna

Am vergangenen Wochenende waren weitere Athleten zu den European Open in Prag.

Jana Ziegler gewinnt in der Klasse bis 52 kg vier Kämpfe und steht ebenfalls im Finale. Die Österreicherin Laura Kallinger erkämpft eine Yuko-Wertung und verteidigt diese bis zum Schluss. Damit Silber für Jana Ziegler.

Vladimir Stark in der 90-Kilo-Klasse nach einem sehr guten Kampftag Fünfter.

Achtung

Termine:
* Derzeit kommen einige Terminabsagen von Turnieren. Bitte immer aktuell im Terminplan informieren!

Ehrungen:
Nächster Termin für Anträge auf Auszeichnung ist der 31.07.2026 für die nächste Sitzung des Ehrenrates am 27.08.2026

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