Bei ihrer Hochzeitsfeier spielte Judo eine besondere Rolle: „Beginnend mit dem Kennenlernen auf der Judomatte zog sich unsere gemeinsame Leidenschaft durch den bisherigen Lebensweg und wurde zum verbindenden Element unserer Geschichte. Deshalb durften die Judogi bei der Zeremonie natürlich nicht fehlen“, sagt Luisa Binek-Zapf. Zusammen mit der Familie sowie langjährigen Wegbegleitern tauschten die Neuvermählten gemeinsame Erinnerungen und Anekdoten aus. Den emotionalen Höhepunkt bildete die Enthüllung der personalisierten Judorückennummern mit dem gemeinsamen Familiennamen.
Kennengelernt haben sich Luisa und Michael vor mehr als neun Jahren auf der Judomatte. Seitdem begleitet sie ihre gemeinsame Leidenschaft für den Judosport. Während der Olympischen Spiele 2024 hielt Michael Zapf mit einem überraschenden Heiratsantrag in Paris um die Hand seiner langjährigen Lebensgefährtin an: „Das größte sportliche Ereignis für uns – und das ausgerechnet in der Stadt der Liebe. Eine einmalige Gelegenheit, die mir die Entscheidung für Ort und Zeitpunkt leicht gemacht hat“, erzählt der frischgebackene Ehemann.
Heute engagieren sich beide unter anderem beim Oranienburger Judo-Club und unterstützen den Landesverband bei Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen und mittlerweile auch sehr engagiert im Social Media-Bereich.
Die Geschichte von Luisa und Michael Binek-Zapf zeigt auf besondere Weise, dass Judo weit mehr ist als ein Sport – es verbindet Menschen, schafft Freundschaften und kann den Grundstein für einen gemeinsamen Lebensweg legen.
Fotos: Lars und Adina Tolle (Lars Tolle Photography)




