Landesliga in Ludwigsfelde

Spannung bis zum letzten Kampf um den Titel. KSC Asahi Spremberg bei den Frauen und die KG PSV Frankfurt (Oder)/RSV Eintracht siegen im Jahr 2026.

Am letzten Wochenende fanden 18 Kämpfe der Brandenburgischen Männer- und Frauen-Landesliga statt, um die jeweiligen Meister zu ermitteln. Mit besonderer Freude eröffnete Präsident Gregor Weiß die Veranstaltung in Ludwigsfelde. Seit zwei Jahren gibt es nun nicht mehr nur die Männerliga, sondern auch eine Frauenliga. Weitere Teams sind in beiden Ligen gern gesehen, denn gerade der Mix aus „alten Hasen“ und „jungen Wilden“ macht unsere Liga aus. Dies gilt sowohl für die Teams als auch bei den Kampfrichtern. Es verwundert also nicht, dass es durchaus auch ein Lächeln gibt, wenn ein Kampf verloren geht.

Einen weiteren Grund für Applaus gab es zu Beginn, als Reinhard Knisse von Kampfrichter-Referent Maik Sinkwitz verabschiedet wurde. Mehr dazu gibt es in einem weiteren Bericht.

Bei den Frauen war der neue Landesligameister mit dem KSC Asahi Spremberg eine relativ klare Sache. Sie gewannen sowohl am ersten als auch an diesem Kampftag alle Kämpfe. Es folgte die KG PSV Frankfurt (Oder)/RSV Eintracht und auf Platz 3 der JV Ludwigsfelde.

 

 

Heiß umkämpfter Titel bei den Männern

Anders sah dies bei den Männern aus. Nach dem ersten Kampftag führte die KG PSV Frankfurt (Oder)/RSV Eintracht mit einem Sieg vor dem KSC Asahi Spremberg.

Die Geschichte sollte sich nun umdrehen. So gewann der KSC Spremberg mit 4:1 den Rückkampf gegen die Frankfurter. Es sollte nun ein Duell der Unterpunkte werden. Dort waren sie nach ihrem Aufeinandertreffen nur einen Kampf auseinander. Somit zählte jeder Kampf. In der letzten Runde traten Sie zeitgleich gegen ihre Gegner an und der Abstand war gleich. Der KSC Spremberg legte gegen die Judoschule Falkensee schnell vor und führte nach dem vierten Kampf mit 4:0. Zeitgleich hatte die KG PSV Frankfurt (Oder)/RSV Eintracht gegen den HSV Cottbus drei Siege geholt. Aber der Kampf in der -81 kg-Klasse zwischen Max Reger (KG) und Hannes Bickenback (Cottbus) konnte der Cottbuser für sich verbuchen und damit stand es zwischen den beiden Meisteraspiranten genau gleich. Siege und gewonnene Kämpfe, lediglich die Unterpunkte waren unterschiedlich.

Die letzten beiden Paarungen waren nun entscheidend. Eric Thurow holte gegen den Cottbuser Damon Preus den 4:1 Endstand. Auf der anderen Matte kippte das Ergebnis und der Falkenseer Christopher Flohr gewann nach einem spannenden Duell gegen den Spremberger Florian Kadach in der -90 kg-Klasse. Damit ebenfalls 4:1 das Endergebnis.

Ein Einzelsieg sorgte für den Meistertitel für die KG PSV Frankfurt (Oder)/RSV Eintracht vor dem KSC Asahi Spremberg und auf Platz 3 den HSV Cottbus.

Spannender kann eine Saison nicht sein und alle freuten sich über ihre Platzierungen.

auf dem Foto von links: Vize-Landesmeister KSC Asahi Spremberg, Landesmeister KG PSV Frankfurt (Oder)/RSV Eintracht, Dritter HSV Cottbus

 

Achtung

Termine:
* Keine Anmeldungen mehr für das Halloweenturnier am 10.10 in KW möglich!

* 10./11.10.2026 - Weiterbildung Trainer C

* 22.11.2026 - Dan-Lehrgang in Strausberg - Meldung bis 30.10.2026

Ehrungen:
Nächster Termin für Anträge auf Auszeichnung ist der 31.01.2027 für die nächste Sitzung des Ehrenrates am 25.02.2027

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