Für Landestrainer Daniel Klenner ging es zunächst in die südlichste Provinz nach Finsterwalde. Hier hat die KSB-Geschäftsführerin Petra Köckritz wieder alles sehr gut organisiert und auch der spontane Ausfall einer Sportart wurde gut kompensiert. Daniel Klenner konnte hier wieder auf die Unterstützung des Judovereins Ippon Finsterwalde zählen.
Andre Lichan, der Chef persönlich, war auf der Tatami an der Seite des Landestrainers und ließ sich dies trotz einiger persönlicher Umstände nicht nehmen. So konnte sich Daniel Klenner voll auf das Agieren auf der Matte konzentrieren und Andre Lichan übernahm die Akquise am Rand. Nebenan waren Ju-jutsu vertreten. Mit ihrer Kleidung brachten sie etwas Farbe ins Spiel, das die Überlegung brachte, ob Trainer Klenner pink stehen würde. „Wir kamen ins Gespräch und tauschten uns aus. Auch das bringen die Talentiaden so mit sich“, sagte Daniel Klenner. Fast 100 Kinder gingen an dem Tag über die Tatami.
Anfang Mai ging es in den Landkreis Oberspreewald Lausitz nach Senftenberg in die ehrwürdige Niederlausitzhalle. Über 110 Kinder warteten hier. Große Halle, sehr gute Organisation, aber begrenzte Mittel. Gerade mal zehn 2×1 m Turnermatten standen zur Verfügung, um bei den Kindern, die Gruppen waren bis zu 20 Teilnehmer stark, die Freude aufs Judo zu wecken. Da hieß es, etwas zu improvisieren. Aber Daniel Klenner hatte einiges mit, um die Freude am Rangeln zu wecken. Sehr herzlich sind gerade in den entlegenen Regionen des Sportlandes Brandenburg die Trainer wie immer empfangen worden. Auch der Austausch mit den Landestrainer-Kollegen der anderen Sportarten ist immer sehr bereichernd und so entstehen auch hier und da kollegiale Freundschaften über das Dienstliche hinaus. Großes Lob an den KSB-Chef Holger Mudrick für seinen Einsatz.
Mitte Mai folgten gleich zwei Talentiaden hintereinander. Zu Beginn der Woche gleich die große Veranstaltung in Königs Wusterhausen. 130 Kinder sorgen in der Paul-Dinter-Halle immer für ein volles Haus. Pascal Grätz vom KSB LDS führte bereits im Vorfeld die organisatorischen Fäden gut zusammen. Der Judoverein war mit Trainer Marian Lorenz mit einigen seiner Sportler auch stark vertreten.
Die Jugendlichen schauten erst zu und sollten dann auch mal so eine kompakte Einheit mit den Kindern machen. Es gelang ihnen gut und weckte hoffentlich die Lust, vielleicht auch mal dem Verein zur Verfügung zu stehen und eine Trainer-Lizenz zu absolvieren. Das geduldige Händchen war schon teilweise da. Hier hatten die Judoka auch richtig Mattenfläche zur Verfügung, so das beim spielerischen knautschen richtig Bewegung im Spiel war. Trainer Lorenz hatte auch an die Motivation seiner Schützlinge gedacht. Nervennahrung war in vielfältiger Form ausreichend vorhanden.
Am Tag darauf ging es wieder nach LDS, mitten in die Spreewaldstadt Lübben. Ca. 70 Kinder durchliefen hier die Sportarten. Auch hier fiel eine Sportart spontan aus. Aber kein Problem für Daniel Klenner und die Trainer Paul Nitsch und Lucian Roscheck sowie einen weiteren Kollegen. Die Lübbener hatten sogar Judojacken und Wurfpuppen mit. Da war natürlich einiges möglich. „Da wir als Trainer gut vertreten waren, konnten wir sogar die Gruppe teilen und an unterschiedlichen Aufgaben arbeiten“, sagt Daniel Klenner.
Die letzte Talentiade für Trainer Klenner war dann fast wieder ein Heimspiel. In Fürstenwalde krönten ca. 80 Kinder der 3. Klassen das Finale der diesjährigen Talentiaden. Bei dann schon sommerlichen Temperaturen ging es in der Pneumant-Sporthalle noch einmal heiß her. Durch sieben Sportarten konnten sich die Drittklässler probieren. Für die gesunde Pausenversorgung hatte der KSB LOS einen gesunden Snack aus Obst, Gemüse und ungesüßten Getränken bereitgestellt. Also auch hier eine runde Sache.
Nach gut zwei Stunden war dann nicht nur die letzte Talentiade für Daniel Klenner, sondern auch für den Landessport-Bund in diesem Jahr geschafft. Fürstenwalde stellte für alle das Finale der diesjährigen Veranstaltungsreihe dar.
Abschließend sagt Daniel Klenner vielen Dank an alle für ihren Einsatz, an jeden Verein, der in welcher Form auch immer unterstützt hat. „Auch wenn der positive Ansatz der Talentiaden nicht immer direkt zu spüren ist, so ist es doch wichtig, dabei zu sein.“
In den letzten drei Monaten haben ca. 1000 Kinder allein bei den Talentiaden teilgenommen, die Daniel Klenner mit durchgeführt hat. „Ich hoffe, dass ich ihnen etwas Spaß am Raufen und die ersten Anfänge von Judo vermitteln konnte“, sagt er.
Somit war Judo und der BJV wieder sehr gut vertreten, was immer sehr positiv von den Verantwortlichen Stefan Köllner und Eric Schön wahrgenommen wird. „Auch an diese beiden Kollegen vom LSB Lob und Dank für ihren sehr professionellen und sehr gut organisierten Einsatz.“








