Es ist ein Termin, mit dem nicht nur mit einem guten Training die neue Saison eingeläutet wird. Es geht auch um Auszeichnungen der erfolgreichsten Vereinsjudoka.
Durch das Training führen seit einigen Jahren Simone Glenz und Franziska Walther, die beide aus Hennigsdorf kommen. Simone Glenz begann ihre Laufbahn in Uebigau und lässt sich solch einen Termin nicht entgehen. Ihr ist es auch hoch anzurechnen, dass weitere Sportler vom Hennigsdorfer Judo-Verein am Samstag auf der Matte standen.
Nach dem Training wurden die sechs besten und erfolgreichsten Judoka im Kinder- und Jugendbereich des Vereins durch Jörg Rahn ausgezeichnet.
Den 1. Platz holte sich Frieda Zschiesche. Sie gewann in ihrer Altersklasse die Landesmeisterschaft in Brandenburg. Daraufhin erkämpfte sie den Nord-Ostdeutschen Titel. Da sie inzwischen im sächsischen Landesverband startet, war die Grundlage auch für den Landesmeistertitel in Sachsen gelegt. Frieda war nicht aufzuhalten und holte sich auch den Titel bei den Mitteldeutschen Meisterschaften. Damit wird sie auch innerhalb des Vereins als „DDR-Meisterin“ bezeichnet. Für die Vereinskinder sorgten die vielen guten Platzierungen, aber auch ihre hohe Graduierung für Begeisterung und leise Aussprüche der Dankbarkeit.
Die Auszeichnungen waren aber mit den besten Judoka nicht abgeschlossen. Holger Lehmann, auch ein wiederkehrender Gast in Uebigau, betrat die Matte mit den sinngemäßen Worten von Wilhelm Busch: „Lieber ein Onkel, der was mitbringt, als eine Tante, die Klavier spielt.“ Er zeichnete Sebastian Große für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Hintergrund des Vereins mit dem 2. Dan aus. „Für mich war es eine echte Überraschung und ich freu mich sehr über diese Ehre“, sagt er nach der Auszeichnung.
Im Anschluss saßen alle noch zusammen, tauschten sich über die neusten Veränderungen im Judo aus und pflegten alte Freundschaften. Dieser Aspekt ist im ehrenamtlichen Sportverein ebenso wichtig wie das regelmäßige Training.
Text und Fotos: Verein



