DVMM U18 haben begonnen

Die Halle ist wieder bereit und die Mannschaften sind mitten im Wettkampf.

Der gestrige Tag lief grundsätzlich reibungslos und ohne besondere Vorkommnisse. Bis zu den Finalkämpfen. Die Kämpfe um Bronze bei den Mädels waren fast vorbei, da kam die Meldung: Gasgeruch in der Halle. Wie schlimm ist es, ist eine Evakuierung notwendig, angemessen und richtig? Cheforganisator Benjamin Golze bewahrte die Ruhe und stimmte sich mit Polizei und Feuerwehr ab. Die bestätigten den unvermeidlichen Schritt. Eine Evakuierung war nötig geworden. Ansage in der Halle, auf den Bildschirmen die Aufforderung, die Halle zu verlassen. „Die Sportler und Gäste in der Halle sind mit einer unglaublichen Disziplin und in Ruhe aus der Halle gegangen. Ich bin noch immer total begeistert, wie die jungen Menschen in dieser Situation diszipliniert und gut reagiert haben“, sagt Bundesjugendleiterin Jane Hartmann.

„Die Sicherheit unserer Kinder stand in jeder Situation im Vordergrund“, ergänzt Benjamin Golze. „Das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr, Polizei und dem medizinischen Personal vor Ort war hervorragend.“

Letztendlich stellte sich heraus, dass die Heizstrahler in der Halle mit Gas betrieben werden und offensichtlich zwei Strahler nicht gezündet hatten. Die Entscheidung wurde schnell gefällt: Gas abdrehen und alternative Heizung hochfahren. „Es war wichtig, eine recht schnelle Entscheidung herbeizuführen, da es ja draußen recht kalt war“, sagt Benjamin Golze. Mit 30-40 Minuten Unterbrechung ging es mit den Wettkämpfen weiter. Dabei standen die Verantwortlichen immer mit den Trainern in Kontakt, um die optimalen Möglichkeiten auszuloten. Mit einer längeren Aufwärmphase für die Athleten wurden die Finalkämpfe fortgeführt und die Sieger gekürt.

„Die Entscheidung war richtig und sie wurde von allen Seiten akzeptiert“, freut sich Benjamin Golze noch immer über die Disziplin und Akzeptanz der Trainer und Sportler. „Die Stadt Senftenberg hat mit ihren Möglichkeiten alles getan um die Bedingungen für die Sportler so erträglich wie möglich zu machen.“ Der Bürgermeister vergewisserte sich persönlich, ob alles getan wird, was möglich ist. Mehrere Firmen waren vor Ort und prüften, die Stadtwerke fuhren die Heizung mit Fernwärme hoch, auch der Familienpark war bereit, falls kurzfristig Übernachtungsplätze gebraucht würden. „Es lief alles ab, als wäre es immer geübt worden“, freut sich Benjamin Golze, wie reibungslos alles ablief.

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