Bronze für Nage-no-kata

Michael und Mathias Zapf erkämpfen bei der German Kata Open Bronze und stehen gemeinsam mit zwei amtierenden Europameisterpaaren auf dem Podest

Eine kleine fünfköpfige Delegation vertrat den Brandenburgischen Judo-Verband bei der German Kata Open in Maintal. Neben dem Verantwortlichen Martin Reißmann nahmen zwei Kata-Paare an den Wettbewerben teil.

Im Wettbewerb Nage-no-kata stellte sich unser erfahrenstes Kata-Paar Michael und Mathias Zapf der Konkurrenz aus Deutschland und vier weiteren Nationen.

Unter den zehn Kata-Teams waren zwei amtierende Europameister. Es war also ein Leistungsanspruch unter dieser Konkurrenz, das Finale der besten vier Teams zu erreichen.

Das gelang den Brüdern Zapf mit dem dritten Platz in der Vorrunde recht sicher. Im Finale war es dann zwischen den Kata-Paaren Schmidt/Schmidt aus Hessen, den Niederländern Faes/Neumann und unserem Kata-Team einen Dreikampf um die Podestplätze. Alle drei Paare erreichten die 400-Punkte Marke. Am Ende wurden die Niederländer Erste und das Team Schmidt/Schmidt erreichten den Silberplatz. Unser Kata-Paar sicherte sich den Bronzeplatz und hatten zum Viertplatzierten einen Abstand von 25 Punkten. „Insgesamt fehlten zu den höheren Plätzen lediglich zehn bzw. fünf Punkte. Micha und Mathias bewiesen so wieder einmal, dass sie zu Recht zum Nationalteam des DJB zählen“, sagt ihr Trainer Martin Reißmann.

Unser zweites Kata-Paar Thomas Wernitz und Corinna Matzanke startete in dieser Zusammensetzung im ebenfalls gut besetzten Wettbewerb der Ju-no-kata zum ersten Mal bei den German Kata Open. Dass sie in der Vorrunde dann auch gleich unmittelbar hinter den mehrfachen Weltmeistern Dax-Romswinkel/Loosen aus NRW auf die Matte mussten, war dann sicher noch einmal eine besondere Herausforderung. „Thomas und Corinna hatten ihre Nerven aber gut im Griff und es gelang ihnen, ihr gegenwärtiges Leistungsvermögen auf der Tatami einzubringen“, so Martin Reißmann. Am Ende erreichten die beiden Athleten Platz 8 im Wettbewerb und trugen so zum sehr ansprechenden Abschneiden der kleinen Brandenburger Abordnung bei.

„Anerkennung für die gezeigten Leistungen unserer beiden Kata-Paare. Sie setzen damit die Tradition fort, dass Brandenburger Kata-Paare auch auf der Ebene des DJB erfolgreich um Platzierungen mitstreiten“ freut sich Martin Reißmann über das Ergebnis.

Martin Reißmann/Birgit Arendt

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