Tabea Mecklenburg gewinnt Gold in Koper

Beim European Cup der U18 in Koper (Slowenien) gewinnt Tabea Nika Mecklenburg Gold, Marley Garland gewinnt Bronze und Miu Richter wird Fünfte

Tabea Mecklenburg gewann in der Klasse bis 48 kg nach einem Freilos das Poolfinale in weniger als einer Minute mit Ippon. Auch für das Halbfinale brauchte sie nur 55 Sekunden und siegte mit einer Festhalte. Erst im Finale wurde sie durch die Tschechin Marketa Korcakova stärker gefordert und musste ins Golden Score. Dort hatte sie nach einer Minute die erste Chance mit einer Festhalte, die aber nach sieben Sekunden gelöst wurde. Eine Minute später die gleiche Situation, auch hier reichten die acht Sekunden nicht für eine Wertung. Nach insgesamt siebeneinhalb Minuten Kampfzeit warf sie ihre tschechische Gegnerin mit einem Hüftwurf auf Ippon und gewann damit Gold.

„Es war  ihre erste Medaille, die sie bei einem European Cup erkämpfte“, sagt ihr Heimtrainer Axel Kirchner stolz auf den guten Wettkampf, den  sie absolvierte.

 

 

In der 57-Kilo-Klasse war Marley Garland am Start und hatte gleich im Auftaktkampf gegen die Rumänin Alexia Soare über acht Minuten Kampfzeit. Die Rumänin erhielt die dritte Strafe und unsere Athletin stand im Poolfinale. Gegen die Kroatin Jana Cvjetko erhielt Marley Garland allerdings nun drei Strafen und ging in die Trostrunde.

Gegen Giulia Sorelli aus Italien gewann sie im Golden Score mit Waza-ari, ihre nächste Gegnerin aus israel bezwang sie ebenfalls mit Waza-ari und stand damit im Kleinen Finale gegen Maria Jesionek aus Polen. Hier gewann sie nach weniger als zwei Minuten mit Ippon und gewann damit Bronze. (rechts im Bild)

„Auch Marley zeigte hohe Kampfmoral und technisch starkes Judo“, sagt Axel Kirchner.

 

 

Auch Miu Richter gewann ihren ersten Kampf im Boden, kassierte jedoch dann gegen Sara Jocic aus Serbien nach acht Minuten Kampfzeit den zweiten Waza-ari und kämpfte in der Trostrunde weiter. Gegen die Österreicherin Emma Richter gewann sie wieder im Boden mit einer Festhalte und gegen Neza Mesicek aus Slowenien gewann sie durch drei Strafen für die Slowenin. Auch im kampf um Bronze stand sie gegen eine Slowenin. Eine Minute vor Kampfende erkämpfte Rea Pusnik den zweiten Waza-ari und damit wurde Mia Richter Fünfte.

„Sie hatte einen starken Wettkampf, der leider nicht mit einer Medaille gekrönt wurde“, bedauert Axel Kirchner.

Insgesamt waren 121 Frauen und 210 Männer aus 22 Nationen am Start.

Alle Ergebnisse auf der Seite der IJF

alle Fotos: EJU/Dojan Rozac

Achtung

Unter dem Link Termine ist der neue Plan für Aus-, Fort- und Weiterbildung 2023 veröffentlicht. Außerdem das Anmeldeformular im Word-Format zum Ausfüllen am PC. Bitte alle Anmeldetermine unbedingt beachten!