Alle Kampfrichter geprüft

Beim Weihnachtsturnier in Königs Wusterhausen gab es nun die letzten Prüfungen unserer neuen Kampfrichter, die die Ausbildung 2023 absolviert haben.

2023 war ein gutes Jahr für die Kampfrichter-Neuausbildung. Insgesamt haben die Bundesländer Berlin und Brandenburg gemeinsam 18 Judoka zu Kampfrichtern ausgebildet.

Daniel Wernicke und René Ressler haben dabei die Ausbildung geleitet. „Es war der bunteste Jahrgang bisher“, sagt René Ressler mit einem Augenzwinkern. „Ein japanischer Muttersprachler, eine Olympiateilnehmerin, aktive und ehemalige Leistungssportler und Trainer, Jugendliche wie Ältere, Grüngurte und Dan-Graduierte“. Erstmals wurde in Absprache mit dem Sächsischen Judoverband auch ein Judoka aus Leipzig zum Kampfrichter geprüft.

„Es hat viel Spaß gemacht, die Neuen bei ihren ersten Schritten als Kampfrichter zu begleiten“, sagt René Ressler.

Am ersten Wochenende in Strausberg im Mai stand das Regelwerk auf dem Programm. Eine 8-stündige Reise stand allein am Samstag den neuen Unparteiischen bevor.

In abendlicher Runde bei Pizza vom Lieferservice analysierten dann die Teilnehmer Videos der IJF, des DJB aber auch von lokalen Turnieren. Später am Abend ging es dann noch eine Runde Bowlen als Teambuilding.

Am Sonntag waren dann die Strafen Thema des Tages und es ging auf die Matte. Unterstützt durch das Care-System (Videosystem) wurden Szenen nachgestellt sowie Probekämpfe geschiedst. „Dieser Teil ist der aufregendste des ersten Wochenendes. In der Theorie klingt alles so einfach und beim Zuschauen erst recht.“ Aber das alles auf der Matte mit vielen Fragen umzusetzen, ist nicht so einfach. Wann verbeuge ich mich wohin? Wohin die Handzeichen und wohin die Kommandos? Wo muss ich langlaufen? Wie bespreche ich mich mit den Außenrichtern?

 

 

Der stellvertretende Kampfrichterreferent Maik Sinkwitz nutze den Sonntag auch, um unsere bereits lizensierten Kampfrichter, die an der offiziellen Weiterbildung nicht teilnehmen konnten, fortzubilden.

Vertieft wurde dann alles in Berlin. Unter der Leitung von Daniel Wernicke waren die angehenden Kampfrichter am 4. Juni ins Sportforum Hohenschönhausen eingeladen. Auf den Matten, wo sich sonst die Leistungssportlicher auf Deutsche und Internationale Wettkämpfe vorbereiten, beschäftigten sich die Unparteiischen mit den Jugendregeln, absolvierten weitere Probekämpfe zum Schiedsen und führten den Theorietest durch. Dieser bestand aus MC-Fragen und Videoanalysen.

Nach mindestens zwei weiteren Praxisturniertagen war es dann soweit: In Potsdam, Strausberg und Königs Wusterhausen fanden über das Jahr verteilt die Prüfungen statt. Alle angetretenen Judoka haben ihre Prüfung bestanden und somit verfügt der BJV nun über zehn neue Kampfrichterinnen und Kampfrichter.

 

René Ressler, Tatiana Moskvina-Stahl, Malina Becker, Jonas Gleinig, Frank Zangemeister (Leipzig), Tony Worf und Holger Lehmann in Potsdam auf dem 1-2-3-Küchen-Cup

 

Holger Lehmann, Jaden Ackert, Lara Giese, Jasmin Kootz, Kevin Sims und René Ressler beim Herbst-Cup in Strausberg.

 

Marie Wilken, René Ressler und Lina Tarnowski beim Weihnachtspokalturnier in Königs Wusterhausen

„Herzlichen Glückwunsch allen Neuen und vielen Dank an die Vereine, die die Sportler daheim unterstützt und die Ausbildung durch Turniere erst möglich gemacht haben“, freut sich René Ressler über die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen.

Bis zum 15.01.2024 besteht die Möglichkeit, sich für die Kampfrichter-Neuausbildung 2024 anzumelden.

Dazu bitte das Anmeldeformular nutzen

Weitere Infos zur Ausbildung gibt es im Plan Aus- und Fortbildung im BJV 2024

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