Spremberg gewinnt Team-Bronze im Bundesliga-Finale

Nach dem sensationellen Staffelsieg in der Nord-Liga nimmt Spremberg am Bundesligafinale in Abensberg teil und gewinnt Bronze.

„Wir waren die lautesten und hatten auch die meisten Fans mit“, beschreibt Vereinsmanager Dirk Meyer die Situation zum Bundesliga-Finale. „Es war eine coole Veranstaltung, so etwas mal erlebt zu haben.“

Die Spremberger, die in allerletzter Minute noch einige Hiobsbotschaften zu verkraften hatten, reisten etwas dezimiert zum Finale an. Die internationalen Athleten aus Polen, Ungarn und der Ukraine hatten Startsperre ihrer Nationen, da die Europameisterschaften anstehen und alle im Vorbereitungscamp sind. Dazu kamen Verletzungen und Corona-Erkrankungen “Das ist schon ein harter Schlag für uns. Wir wollten uns in Abensberg belohnen und dem großen Favoriten aus Esslingen ein Bein stellen. Wir hoffen, dass der Rest der Mannschaft nicht die Köpfe hängen lässt und dort trotz allem als Nordmeister auftritt und sich gut verkauft”, so Vereinschef Dirk Meyer vor der Abfahrt nach Abensberg.

Die Esslinger waren mit einer Supermannschaft angereist. Elf Ausländer mit acht WM-Titeln. „Die haben mehr Grand-Slam-Medaillen als wir überhaupt Sportler haben“, witzelt Dirk Meyer salopp.

„Wir haben uns trotzdem nicht beeindrucken lassen von Esslingen, aber die haben sich vor uns fast in die Hosen gemacht. Die dachten, es würde ein knappes Ding.“

Am Ende hieß es 12:2 für Esslingen. „Die Jungs haben sich teuer verkauft und das klare Ergebnis täuscht etwas über die Kampfverläufe hinweg. Ein paar Chancen hatten wir schon noch“, sagt Dirk Meyer. „Gerade der Slowene Enej Marinic hatte Guram Tushishvili schon hochgehoben – hat dann aber vergessen, abzuwerfen. Oder auch Tim Möller, der einen schönen Ura-nage angesetzt hatte.“

Die Absage einer ganzen Reihe von Top-Kadern hatte einen großen Vorteil. So kam der erst 16-jährige Mark Volz gegen Jano Rübo zum Einsatz und der 18-jährige Elija Märkt. Der punktete sogar gegen Schamil Dzavbatyrov bereits nach eineinhalb Minuten mit Ippon. „Das zeigt, man kann ruhig mutig sein und die Jugend ranlassen, die haben es super gemacht.“

 

 

Die Spremberger haben jeden Athleten, auch dann noch trotz aussichtslosem Punktestand, bis zum Schluss lautstark angefeuert. „Das zeichnet unser Team auch aus“, berichtet Dirk Meyer noch immer mit einer krächzenden Stimme. „Es hat Spaß gemacht mit der Mannschaft und wir greifen nächste Saison wieder an. Das wollen wir noch einmal erleben!“, verspricht er.

Auch wenn es ein emotional besonderes Erlebnis für die Spremberger war und sie glücklich mit Bronze nach Hause gereist sind, gibt es doch einiges an kritischen Stimmen. Es war eine gute Stimmung in der Halle, für solch ein Ereignis scheint sie jedoch viel zu klein zu sein. „Es war viel zu eng, zu warm, zu voll und dann hat die ganze Technik von Dokume ewig nicht funktioniert, es gab kein Internet.“

Fotos: Daniel Zeidler

 

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