Verstärkung im Potsdamer Trainerteam

Ab 3. April wird Damdindorj Gombodorj als neuer Trainer am Bundesstützpunkt in Potsdam arbeiten.

Der 39-jährige Mongole war zuletzt 15 Jahre für den Judosport in der Republik Sacha in Jakutien tätig. Seit 2019 war er dort zudem als Landestrainer in verantwortlicher Position. Trotz der großen Entfernung von zentralen Trainingsstätten in der Region Moskau und der extremen klimatischen Bedingungen im Nordosten Russlands führte er die von ihm betreuten Judoka zu nationalen und internationalen Erfolgen. Seine Schützlinge erkämpften zahlreiche Titel bei russischen Meisterschaften und Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften in der U18 und der U23.

„Ich habe den Bundesstützpunkt in Potsdam bereits 2022 im Rahmen eines Praktikums als einen Standort kennengelernt, an dem junge talentierte Athleten unter besten Bedingungen ambitioniert trainieren. Sehr gern möchte ich hier meine pädagogischen sowie sportlichen Kenntnisse und Fertigkeiten einbringen“, freut sich Damdindorj Gombodorj, der nur kurz Damdin genannt wird, auf seine neue Aufgabe.

„Mit Damdin haben wir einen weiteren Trainer für den Bundesstützpunkt gewinnen können, der internationale Erfahrung einbringt. Er kennt den russischen Kampfstil, hat aber auch bei längeren Aufenthalten in Japan das klassische Judo im Mutterland des Judosports studiert“, freut sich Bundesstützpunktleiter Jörn Levermann auf die Zusammenarbeit. „Er wird die Sportlerinnen und Sportler der Sekundarstufe II am Bundesstützpunkt betreuen.“

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